Bildungspolitikerin Mareike Wulf zu Besuch im Lohner Rathaus

Veröffentlicht am: 18.06.2018

Gespräch über Inklusion, Integration und Schulsozialarbeit

Besuch Mareike Wulf MdL CDUBesuch im Rathaus: Der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer, die bildungspolitische Sprecherin der CDU im Landtag Mareike Wulf, der Schulausschuss-Vorsitzende Paul Sandmann, Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer und sein Stellvertreter Norbert Bockstette (von links).

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag Mareike Wulf hat kürzlich die Stadt Lohne besucht. Bei einem Gespräch im Rathaus sprach Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer die aktuellen Themen an, die derzeit in Kommunen und ihrer Schullandschaft auf der Agenda stehen. So ging es unter anderem um die Inklusion und Integration in Grundschulen, um die Schulsozialarbeit, die Digitalisierung des Unterrichts, die Bezahlung von Schulleitern und die wachsende Bürokratie im Bildungssektor.

„Damit Inklusion und Integration in den Schulen gelingen kann, benötigen die Schulen mehr Personal und kleinere Klassen“, gab Gerdesmeyer der CDU-Abgeordneten Wulf auf den Weg. Gerade Schulen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund bedürfen einer besonderen Förderung. Hier müsse das Land die Schulsozialarbeit erweitern.

Derzeit beschäftigt die Stadt Lohne vier Schulsozialarbeiter in den Grundschulen sowie den beiden Realschulen. Die Stadt steht in Kontakt mit der Landesschulbehörde und dem Kultusministerium, damit die freiwillige Übernahme der Schulsozialarbeit nicht dazu führt, dass bei der zukünftigen Einrichtung von Stellen durch das Land die Schulen in Lohne unberücksichtigt bleiben.

Neben der Landtagsabgeordneten Mareike Wulf und Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer nahmen auch Wulfs Fraktionskollege Dr. Stephan Siemer, der Lohner Schulausschussvorsitzende Paul Sandmann, der stellvertretende Bürgermeister Norbert Bockstette und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Gert Kühling an der Gesprächsrunde teil.

Darin kam auch die zunehmende Bürokratisierung der Schulen zur Sprache. Hier könne sich Gerdesmeyer den Einsatz von Verwaltungsfachkräften in den Schulen vorstellen. Auch müssten die Schulleiterposten attraktiver werden – zum Beispiel durch höhere Bezahlung. Mareike Wulf bedankte sich für die offenen Worte und nahm viele Vorschläge mit nach Hannover.