50 Helfer melden sich bei Bürgerhilfetelefon der Stadt Lohne

Veröffentlicht am: 07.04.2020
Unter 04442 886 8000 gibt es Hilfe in der Corona-Zeit

BuergerhilfetelefonBürgermeister Tobias Gerdesmeyer freut sich über die Mithilfe der Sozialarbeiter Mona Wessels, Joscha Kriegel, Lena Kathmann und Susanne Haskamp (von links).

Mehr als 50 Hilfsangebote wurden der Stadt Lohne über das Bürgerhilfetelefon übermittelt. Auf der anderen Seite wurde etwa zehn Personen konkret über die Hotline geholfen. Das Bürgerhilfetelefon ist weiterhin montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 04442 886-8000 besetzt. Außerhalb dieser Zeiten sind Hilfsangebot und –ersuchen per Online-Formular möglich. Weitere Infos gibt es unter www.lohne.de.

„Wir freuen uns über die große Zahl von Menschen, die uns Hilfe anbieten und konkret helfen können“, sagt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. Und mit Blick auf die relativ geringe Zahl an Hilfsbedürftigen: „Zum einem liegt es daran, dass in Lohne Strukturen wie Nachbarschaften oder Familienhilfen vielfach gut funktionieren. Aber auch denjenigen, die nicht auf solche bestehenden Netzwerke zurückgreifen können, wollen wir helfen.“ Der Bürgermeister ermutigt daher Hilfesuchende, sich über das Bürgerhilfetelefon zu melden.

Das Bürgerhilfetelefon war am 20. März zum ersten Mal besetzt. Am Telefon sitzen die Schulsozialarbeiter der Stadt Lohne sowie die Mitarbeiter der zentralen Info im Rathaus. Unterstützt wird die Stadt bei der Bürgerhilfe vom Lohner Jugendtreff, dem Seniorentreffpunkt des Ludgerus-Werk sowie der Freiwilligenbörse Herz & Hand. Die Kooperationspartner bilden die nachgelagerten Säulen der Bürgerhilfe.

Die Arbeitsweise des Bürgerhilfeteams funktioniert daher so: Die vier Sozialarbeiter Susanne Haskamp, Mona Wessels, Lena Kathmann und Joscha Kriegel nehmen die Anrufe im Rathaus entgegen. Je nach Anliegen vermitteln sie die Anrufer direkt an die zuständigen Stellen im Rathaus oder organisieren Hilfe durch einen der Kooperationspartner.

So kümmert sich das Team des Jugendtreffs um Einkaufshilfen, erledigt Gänge zu Apotheken oder hilft konkret bei der Verteilung von Lebensmittel an Bedürftige. Vor allem um das Zwischenmenschliche in Zeiten sozialer Kontaktvermeidung geht es dem Team des Seniorentreffpunkts und der Freiwilligenbörse.