Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts sehenswert inszeniert

Veröffentlicht am: 28.11.2018

„Werk ohne Autor“ läuft als „besonderer Film“

Werk ohne Autor

Kurt Barnert (Tom Schilling) und Elisabeth Seeband (Paula Beer).

Der deutsche Erfolgsregisseur Florian Henckel von Donnersmarck erzählt in seinem Film „Werk ohne Autor“ vom Werdegang eines Künstlers und verknüpft diesen mit den einschneidenden historischen und gesellschaftlichen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Zu sehen ist das Drama am Montag (3. Dezember) um 19.30 Uhr im Capitol Kino in Lohne im Rahmen der Reihe „Der besondere Film“.

Zur Handlung: Der Film „Werk ohne Autor“ erzählt die Lebensgeschichte des jungen Künstlers Kurt Barnert, beginnend mit seiner Kindheit unter den Nationalsozialisten. Der fünfjährige Kurt besucht mit seiner Lieblingstante Elisabeth die Ausstellung „Entartete Kunst“, mit der das national-sozialistische Regime moderne Kunst der Lächerlichkeit preisgeben will.  Hier sieht er zum ersten Mal etwas, das eigentlich „verboten“ ist. Die Kunst spielt ab hier eine große Rolle für sein Leben.

Alle 14 Tage ist ein neuer Arthaus-Film im Kino an der Lindenstraße zu sehen. Das Projekt wird als „Kommunales Kino“ durch die Stadt Lohne gefördert. Der Eintritt kostet acht Euro. Für Stammkunden gibt es im Capitol Kino Lohne eine Bonuskarte. Jeder zehnte Besuch eines „Besonderen Film“ ist damit kostenfrei. Außerdem werden im Kino Geschenkgutscheine speziell für diese Filmreihe angeboten.