Waldbad bleibt vorerst geschlossen

Veröffentlicht am: 03.08.2019

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Wasserschaden nach Unwetter - Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Aufgrund des gestrigen Unwetters in Lohne bleibt das städtische Waldbad die gesamte kommende Woche geschlossen. Grund dafür ist ein Wassereinbruch im Pumpenkeller.

Betriebsleiter Oliver Bregen hatte kurz vor 19 Uhr  eine Hochwasser-Alarmmeldung auf sein Handy bekommen und hatte sofort die Feuerwehr verständigt. „Als der Alarm losging, stand das Wasser gerade fünf Zentimeter hoch. Als die Feuerwehr eintraf, waren es schon 60 Zentimeter“, erzählt  Bregen. 

Das Wasser habe mindestens eine Pumpe und einen Teil der Steuerungstechnik in Mitleidenschaft gezogen. Die alarmierte Feuerwehr habe etwa eine Stunde gebraucht, den Kellerraum wieder trocken zu legen. Nun laufen die Bautrockner. Am Montag kommt der Fachingenieur, um mit Austausch- und Reparaturarbeiten zu beginnen.

„Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Wäre das Wasser bis auf 1,50 Meter angestiegen, wäre nun die komplette Anlage kaputt.“ So aber geht der Schwimmmeister davon aus, dass er bereits zur Mitte kommender Woche einen Teil der Pumpen wieder in Betrieb nehmen und so nach und nach die Wasserbecken umwälzen kann. „Derzeit bin ich ganz optimistisch, dass wir übernächste Woche wieder öffnen können, aber genaueres können wir erst in den  nächsten Tagen sagen.“

Schäden gibt es durch den Starkregen nicht nur im Waldbad, sondern auch in zahlreichen Privathäusern und auf Betriebsgeländen. Betroffen waren neben dem Stadtwesten vor allem der -süden sowie Brockdorf. 80 bis 90 Liter pro Quadratmeter und Stunde brachte das kräftige Unwetter mit sich. „Feuerwehr und OOWV haben noch in der Nacht damit begonnen, die Gräben freizulegen, so dass das Wasser wieder abfließen kann“, berichtet Bernd Kröger, der Leiter des Bauamtes der Stadt Lohne. Auch das Technische Hilfswerk (THW) war in der Nacht an vielen Stellen in Lohne im Einsatz.