Baugenehmigung erteilt: Neues Hallenbad nimmt nächste Hürde
So soll das Hallenbad künftig von außen aussehen.Visualisierung: Krieger Architekten Ingenieure
Der Neubau des Lohner Hallenbades hat einen entscheidenden Schritt genommen: Der Landkreis Vechta hat jetzt die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung eines der zentralen Infrastrukturprojekte der Stadt. Parallel dazu laufen derzeit bereits die Ausschreibungen für die ersten Gewerke, um einen reibungslosen Start der Bauarbeiten sicherzustellen.
Geplant ist der Bau eines modernen und funktionalen Hallenbades an der Straße An der Kirchenziegelei, gegenüber der Aula des Lohner Gymnasiums. Das neue Bad wird die beiden bestehenden Schwimmbäder ersetzen und künftig vor allem dem Schul- und Vereinssport sowie gesundheitsorientierten Freizeitangeboten dienen.
Blick ins Herzstück des Bades: Der 25-Meter-Becken inklusive Ein-Meter-Brett.Visualisierung: Krieger Architekten Ingenieure
Funktional, barrierefrei und energieeffizient
Kernstück der Anlage ist ein 25-Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen, ergänzt um ein separates Kurs- und Lehrschwimmbecken mit Hubboden. Die Planung legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit, flexible Nutzungsmöglichkeiten und eine nachhaltige Bauweise. Vorgesehen sind unter anderem langlebige Fliesenbecken, energieeffiziente Gebäudetechnik sowie Photovoltaik auf dem Dach.
Einen ansprechenden Foyer-Bereich haben die Planer im neuen Hallenbad vorgesehen. Über das Mobiliar wird später entschieden.Visualisierung: Krieger Architekten Ingenieure
Klarer Zeitplan, solide Finanzierung
Der Zeitplan sieht vor, im Frühjahr mit dem Spatenstich zu beginnen. Die Bauphase erstreckt sich über rund zwei Jahre, die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Hallenbades sind für das Frühjahr 2028 vorgesehen.
Die Gesamtkosten für den Neubau liegen nach aktueller Planung bei rund 25,8 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt von der Stadt Lohne in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Vechta, zudem fließen Fördermittel des Landes Niedersachsen in Höhe von 1,5 Millionen Euro ein. Mit der nun erteilten Genehmigung geht das Projekt von der Planungs- in die Umsetzungsphase über.

