Bauhof zieht Bilanz nach anspruchsvollem Winterdienst
Mit den ersten warmen Tagen endet in Lohne langsam die Wintersaison. Für den Winterdienst der Stadt war sie besonders arbeitsintensiv. Vor allem im Januar sorgten Schnee und Glätte für zahlreiche Einsätze. Wie Bauhofleiter Christoph Peckskamp berichtet, waren die Mitarbeiter des Bauhofs viele Stunden unterwegs, um Straßen und Wege sicher zu halten. Insgesamt wurden rund 420 Tonnen Streusalz im Stadtgebiet ausgebracht – das ist mehr als doppelt so viel wie in den Jahren 2025 und 2024 mit rund 150 bis 200 Tonnen pro Saison.
Besonders angespannt war zeitweise die Versorgungslage beim Streusalz. Nach einem Videoaufruf der Stadt über die sozialen Netzwerke am 29. Januar, in dem auf die Situation hingewiesen wurde, blieb die Lage zunächst weiterhin schwierig. Hier zeigte sich die Hilfsbereitschaft der lokalen Unternehmen: Schnell waren erste Angebot da – sogar aus Lohnes französischer Partnerstadt Rixheim. Hier bestehen durch das Kunststoffunternehmen Pöppelmann enge Kontakte.
Auch personell war der Winterdienst stark gefordert. Die Mitarbeiter des Bauhofs leisteten im Winterdienst der Saison 2025/2026 insgesamt rund 5.350 Arbeitsstunden, um die gesamte Streustrecke von 280 bis zu 300 Kilometer täglich zu räumen - teilweise sogar mehrmals pro Tag. Damit lag der Einsatz deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre: In den Vorjahren wurden im Winterdienst üblicherweise zwischen 1.300 und 1.800 Stunden geleistet.
Erst mit dem Einsetzen des Tauwetters Mitte Februar entspannte sich die Situation spürbar: Die Salzlager der Stadt sind vollständig aufgefüllt. Alle Bestellungen konnten geliefert werden, sodass der Bauhof für mögliche weitere Wintereinsätze wieder gut gerüstet ist.
Größere Winterschäden an den Straßen sind in Lohne nach aktuellem Stand nicht zu verzeichnen. Das führt Bauhofleiter Peckskamp vor allem auf den insgesamt guten Zustand der Straßen im Stadtgebiet zurück.
Ganz ohne Auswirkungen bleibt der Winter jedoch nicht: Einige geplante Arbeiten mussten während der kalten und frostigen Phase verschoben werden. Dazu gehören unter anderem Gehölz- und Baumschnittarbeiten, die nun nachgeholt werden müssen. Diese Verzögerungen wirken sich auch auf weitere geplante Maßnahmen aus, die sich dadurch zeitlich etwas nach hinten verschieben.
Der Bauhof arbeitet jedoch bereits daran, die entstandenen Rückstände so schnell wie möglich aufzuholen. Die Mitarbeiter kümmern sich kontinuierlich um die anstehenden Aufgaben und setzen alles daran, die Verzögerungen Schritt für Schritt wieder auszugleichen.
Trotz der intensiven Winterphase zieht die Stadtverwaltung insgesamt eine positive Bilanz des Winterdienstes. „Dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiter des Bauhofs konnten die Straßen und Wege in Lohne auch während der anspruchsvollen Wintermonate sicher und befahrbar gehalten werden“, bilanzierte Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet zuletzt bei einem Besuch des Bauhofs. Dort bedankte sie sich persönlich bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


