Lohne richtet 20 barrierefreie Wahllokale zur Kommunalwahl ein
Die Kindertagesstätte „Die großen Strolche“ an der Pariser Straße ist erstmals ein Wahllokal.
Bei der Kommunalwahl am Sonntag (13. September) richtet die Stadt Lohne erstmals 20 Wahllokale ein. Bislang waren es 19. Alle Wahllokale sind barrierefrei zugänglich.
Grund für das zusätzliche Wahllokal sind Veränderungen in der Wohnstruktur und das Wachstum neuer Wohngebiete. Vor allem der bisherige Wahlbezirk Voßberg wurde neu aufgeteilt. Neben dem Jugendtreff gibt es dort künftig ein zweites Wahllokal in der Kindertagesstätte „Die großen Strolche“ an der Pariser Straße.
Wahlberechtigte vom Voßberg sollten deshalb nicht automatisch das Wahllokal aufsuchen, in dem sie bei früheren Wahlen ihre Stimme abgegeben haben. Welches Wahllokal jeweils zuständig ist, steht auf der Wahlbenachrichtigung.
Wahlbezirke teilweise neu zugeschnitten
Auch die Grenzen weiterer Wahlbezirke wurden angepasst. Dabei handelt es sich zum Teil um kleinere Änderungen und genauere Zuordnungen einzelner Straßen. Die Stadt empfiehlt daher allen Wahlberechtigten, vor dem Wahlgang einen Blick auf ihre Wahlbenachrichtigung zu werfen.
Die 20 Wahllokale befinden sich in folgenden Einrichtungen:
- Stegemannschule (2 Wahllokale)
- Franziskus-Schule (3 Wahllokale)
- Ketteler-Schule (3 Wahllokale)
- Industriemuseum Lohne
- Gertrudenschule
- Von-Galen-Schule (2 Wahllokale)
- Schießsporthalle Lohne
- Gaststätte Wicheler Timpen
- Gymnasium (Mensa)
- Jugendtreff
- Kindertagesstätte „Die großen Strolche“
- Schützenhalle Bokern-Märschendorf
- Gaststätte Kalvelage
- Grundschule Kroge (Mensa)
Rund 21.700 Wahlberechtigte
Nach aktuellem Stand sind in Lohne 21.733 Menschen wahlberechtigt. Darunter sind 1.421 Erstwählerinnen und Erstwähler. 541 Wahlberechtigte sind zwischen 16 und 18 Jahre alt. Zudem können 1.988 Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten an der Wahl teilnehmen. Das entspricht rund 9,1 Prozent aller Wahlberechtigten.
Für die Arbeit in den Wahllokalen und bei der Auszählung der Briefwahl werden insgesamt rund 200 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingesetzt. Hinzu kommen Beschäftigte des Bauhofs sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die den Transport der Wahlunterlagen und die Organisation am Wahltag übernehmen.
Im Rathaus werden erstmals vier statt bisher drei Briefwahlvorstände eingerichtet. Das ist auch nötig, denn schon jetzt haben rund 2000 Wählerinnen und Wähler Briefwahl beantragt.

