Neubau der Musikschule: Planungen gehen in nächste Phase
Die Gebäude an der Marktstraße 3 bis 7 sollen dem Neubau der Musikschule weichen.
Der Neubau der Musikschule in der Innenstadt geht in die konkrete Planungsphase: Mit Hitzler Ingenieure steht der Projektsteuerer fest, das Lohner Büro Nordlohne Architekten und Ingenieure wird gemeinsam mit Partnern mit der Entwurfsplanung beauftragt, und ein politischer Arbeitskreis begleitet die weiteren Schritte. Ziel ist es, die Entwurfsplanungen in diesem Jahr abzuschließen, und darauf folgend die Ausschreibungen vorzubereiten und mit dem Abriss der Bestandsgebäude zu beginnen.
Mit der Beauftragung von Hitzler Ingenieure aus Bremen übernimmt ein erfahrenes Unternehmen die Projektsteuerung. Das Büro begleitet derzeit auch den Neubau des Hallenbades in Lohne und verfügt über umfassende Erfahrung bei der Umsetzung kommunaler Bauprojekte. Die Projektsteuerung koordiniert Termine, Kosten und Abläufe und sorgt für eine strukturierte Umsetzung der nächsten Schritte.
Die architektonische Planung liegt künftig bei einer Bietergemeinschaft verschiedener Büros unter der Federführung des Büros Nordlohne Architekten und Ingenieure. Sowohl Projektsteurer als auch der Generalplaner haben sich im Rahmen eines vorgeschalteten Wettbewerbs durchgesetzt.
Wie von den politischen Gremien beschlossen, wird sich ein Arbeitskreis mit Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen des Stadtrates mit den übergeordneten Zielsetzungen wie Nutzung und Gestaltung befassen. Die Leitung der Musikschule ist ebenfalls beteiligt. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Sommer Grundlage weiterer politischer Entscheidungen sein.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, die Entwurfsplanungen noch in diesem Jahr abzuschließen und einen Umsetzungsbeschluss durch die politischen Gremien herbeizuführen. Anschließend sollen die notwendigen Ausschreibungen vorbereitet werden.
Nach entsprechender Beschlussfassung ist vorgesehen, in diesem Jahr mit dem Abriss der bestehenden Gebäude an der Marktstraße 3, 5 und 7 zu beginnen, um die Fläche für den Neubau vorzubereiten.
Für den Abbruch ist eine Förderung im Rahmen der Städtebauförderung bewilligt worden, an der sich Bund, Land und Stadt beteiligen.
Hintergrund des Projekts sind gehobene Anforderungen an die Musikschule. Sie teilt sich derzeit Räume mit der Von-Galen-Schule. Mit der sukzessiven Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung an der Grundschule ab Sommer 2026 werden dort in den nächsten Jahren zusätzliche Flächen benötigt. Mit dem geplanten Neubau soll erstmals ein eigenständiger, barrierefreier und zeitgemäßer Standort für rund 1.100 Musikschülerinnen und -schüler geschaffen werden.
Mit dem Neubau verfolgt die Stadt das Ziel, das Bildungs- und Kulturangebot dauerhaft zu sichern und zugleich die Innenstadt weiterzuentwickeln. Eine Musikschule im Zentrum sorgt für regelmäßige Besucherfrequenz und stärkt damit auch das städtische Leben insgesamt.

