Sehr gute Noten für Versorgung und Lebensqualität in Lohne
Das Freizeitangebot wie der Waldspielplatz auf der Rehwiese konnte beim Gutachten besonders punkten.
Lohne gehört laut aktuellem „IW-Gemeindecheck“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zu den Kommunen mit der besten Daseinsvorsorge in Deutschland. Im Vergleich der Städte und Gemeinden im Oldenburger Münsterland erreicht Lohne die beste Platzierung und erhält die Bewertung „sehr gut“.
Die Untersuchung des IW analysiert bundesweit rund 11.000 Städte und Gemeinden anhand verschiedener Kriterien aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Freizeit. Bewertet werden unter anderem die ärztliche Versorgung, Kinderbetreuung, Breitbandversorgung, Verkehrsanbindung oder Freizeitangebote.
Top-Position im Oldenburger Münsterland
Mit Platz 488 im bundesweiten Vergleich liegt Lohne deutlich vor vielen anderen Kommunen der Region. Gleichzeitig zeigt die Studie insgesamt ein sehr positives Bild für das Oldenburger Münsterland. Neben Lohne werden auch Cloppenburg (Rang 904), Holdorf (Rang 966) und die Kreisstadt Vechta (Rang 1.157) mit „sehr gut“ bewertet. Weitere Städte und Gemeinden wie Visbek, Damme, Steinfeld, Bakum, Emstek oder Cappeln erreichen ebenfalls gute Platzierungen. Insgesamt zeigt sich damit, dass viele Städte und Gemeinden im Oldenburger Münsterland bei zentralen Zukunftsthemen gut aufgestellt sind.
Wo ist Lohne besonders gut?
Besonders stark schneidet Lohne bei der Gesundheitsversorgung sowie bei Mobilität und Freizeitangeboten ab. Im bundesweiten Vergleich erreicht die Stadt im Bereich Freizeit sogar Platz 81. Bewertet werden dabei unter anderem Sport- und Freizeitangebote, Gastronomie, Nahversorgung sowie die allgemeine Attraktivität des Lebensumfeldes.
Auch bei der Gesundheitsversorgung erzielt Lohne sehr gute Werte – etwa durch die gute Erreichbarkeit von Arztpraxen, Apotheken und weiteren medizinischen Angeboten. Positiv bewertet werden zudem die digitale Infrastruktur und die gute Mobilität innerhalb der Region.
Laut IW profitieren insbesondere mittelgroße Städte wie Lohne dann von guten Bewertungen, wenn viele Angebote des täglichen Lebens direkt vor Ort vorhanden und zugleich schnell erreichbar sind. Genau das sieht die Studie in Lohne gegeben: kurze Wege, eine hohe Dichte an Angeboten sowie kontinuierliche Investitionen in Schulen, Kitas, Infrastruktur und Digitalisierung. Die Untersuchung bewertet damit vor allem die ausgewogene Gesamtentwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren.
Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet bewertet das Abschneiden der Stadt Lohne als positives Signal: „Solche bundesweiten Vergleichsstudien sind natürlich nie ein vollständiges Abbild einer Kommune und immer mit einer gewissen Zurückhaltung zu betrachten. Gleichzeitig genießt das Institut der deutschen Wirtschaft einen sehr guten Ruf. Deshalb freuen wir uns über dieses Ergebnis ausdrücklich.“
Die gute Platzierung sei vor allem eine Bestätigung dafür, dass die Entwicklung der vergangenen Jahre Wirkung zeige. „Wir haben kontinuierlich in Schulen, Kitas, Digitalisierung, Freizeitangebote und Infrastruktur investiert. Dass Lohne nun in einer solchen Untersuchung so stark abschneidet, ist ein schöner Beleg dafür, dass dieser Weg richtig ist“, so Voet weiter. Die Stadt verstehe das Ergebnis zugleich als Motivation, die positive Entwicklung fortzusetzen.
Was ist der IW-Gemeindecheck?
Der IW-Gemeindecheck versteht sich als datenbasierter Überblick über die Versorgungslage und Lebensqualität in deutschen Kommunen. Ziel der Untersuchung ist es, Unterschiede zwischen Städten und Gemeinden sichtbar zu machen und Entwicklungen vergleichbar darzustellen.
Weitere Informationen zur Studie: www.iwkoeln.de

