Vom Klassenzimmer in den Schulalltag: Neuer FSJ-Jahrgang startet in Lohne
Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet (unten links) und Personalabteilungsleiterin Christiane Tiemerding (rechts) begrüßen den neuen FSJler-Jahrgang für die Schulen in Trägerschaft der Stadt Lohne.
Für neun junge Menschen beginnt das neue Schuljahr mit einem Perspektivwechsel: Statt selbst die Schulbank zu drücken, unterstützen sie künftig Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler im Schulalltag. Die Stadt Lohne setzt damit ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an den Schulen in städtischer Trägerschaft fort. Mit dem Schuljahr 2026/2027 geht das Angebot in die siebte Runde.
Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet begrüßte den neuen Jahrgang im Rathaus. „Wir bekommen von den Schulen viel positive Resonanz auf das FSJ. Die jungen Menschen sind eine wichtige Unterstützung im Schulalltag“, sagte Voet. Zugleich biete das Jahr den Teilnehmenden die Möglichkeit, Schule noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. „Wer gerade selbst die Schule verlassen hat, erlebt den Alltag plötzlich aus Sicht der Lehrkräfte. Das kann eine wichtige Orientierung für die spätere Berufswahl sein.“
Seit 2020 bietet die Stadt Lohne jungen Menschen die Möglichkeit, ein FSJ an ihren Schulen zu absolvieren. In diesem Schuljahr sind die Freiwilligen an neun Schulen eingesetzt.
An der Grundschule Brockdorf startet Hannah Clara Stiene, an der Grundschule Kroge Lea-Sophie Ankert, an der Von-Galen-Schule Leni Schockemöhle und an der Gertrudenschule Carla Bittner. Faiq Faris Ayoub unterstützt die Ketteler-Schule und Raihan Al Hussein die Franziskus-Schule.
An den weiterführenden Schulen sind Greta Olberding an der Realschule Lohne, Kristin Bergmann an der Albert-Schweitzer-Realschule und Ryan Steinbuß an der Stegemannschule eingesetzt.
Zu den Aufgaben der FSJ-Kräfte gehören unter anderem die Unterstützung im Unterricht und bei der Betreuung, die Begleitung von Kleingruppen sowie weitere Aufgaben im Schulalltag. Die Einsätze an der Ketteler-Schule und an der Franziskus-Schule sind laut aktueller Planung jeweils auf zwölf Monate angelegt.
Ansprechpartnerin
- Abteilungsleiterin

