Gremium berät über Projekte der Innenstadtsanierung

Veröffentlicht am: 06.02.2019

Beirat mit HGV- und Ratsvertretern nimmt Arbeit auf

SanierungsbeiratDer Sanierungsbereit setzt sich zusammen aus Vertretern des Rates und des Handels- und Gewerbevereins „Gans und Gar Lohne“.

Die Sanierung der Lohner Innenstadt nimmt Fahrt auf. In der vergangenen Woche hat erstmals der Sanierungsbeirat im Rathaus getagt. Das Gremium soll Ideengeber, kritischer Begleiter und Multiplikator für die Einzelmaßnahmen im Zuge der Sanierung sein. Es setzt sich zusammen aus Vertretern des Rates und des Handels- und Gewerbevereins „Gans und Gar Lohne“.

Hintergrund für die Einsetzung dieses Gremiums ist die Aufnahme der Stadt Lohne in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren.“ Damit unterstützen der Bund und das Land Niedersachsen Kommunen bei der Stärkung ihrer Innenstädte und Ortskerne. In den kommenden Jahren sollen so bis zu neun Millionen Euro in Projekte fließen, die die Attraktivität der Innenstadt erhöhen. Die Kosten teilen sich der Bund, das Land und die Stadt Lohne.

Viele Aktionen, die im Rahmen der Innenstadtsanierung auf den Weg gebracht werden, passieren zunächst den Sanierungsbeirat. „Das Gremium ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der Politik und der Bevölkerung“, erklärt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. Die Mitglieder das Sanierungsbeitrags geben nach der Beratung ihre Empfehlungen an die politischen Gremien der Stadt weiter. Dort wird über die Verteilung der Mittel und über die Umsetzung einzelner Projekte entschieden.

Etwa vier Mal im Jahr wird der Beirat tagen. Mitarbeiter der Firma BauBeCon leiten als Sanierungsträger die Sitzungen. Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, darunter Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer, Bauamtsleiter Bernd Kröger und die Leiterin der Abteilung Bauverwaltung, Birgit Fangmann, beraten sie die zehn Mitglieder des Sanierungsbeirats – allerdings ohne Stimmrecht.

„Die Innenstadtsanierung wird in den kommenden Jahren ein zentraler Punkt der Kommunalpolitik sein“, so Bürgermeister Gerdesmeyer. Konkret sei zum Beispiel die Aufwertung des Straßenraums in der Innenstadt mit Blick auf die Barrierefreiheit geplant. Auch die Qualität des Stadtbildes und des Aufenthalts in Zentrum soll erhöht werden.

Aufgefordert ist hier aber nicht nur die öffentliche Hand. Auch private Investitionen können mit Fördergeldern bedacht werden. Plant zum Beispiel ein Immobilienbesitzer die Sanierung seines innerstädtischen Gebäudes gibt es anteilig Geld aus dem Fördertopf.

Neben Baumaßnahmen stehen auch strukturelle Veränderungen auf dem Plan. So plant die Stadt Lohne die Ausschreibung eines Citymanagements, das sich vor allem um die Beseitigung von Leerständen kümmern soll.