Eichenprozessionsspinner breitet sich in Lohne aus

Veröffentlicht am: 08.06.2020
Stadt bittet Bürger um Mithilfe bei Schädlingsbekämpfung

EichenprozessionsspinnerGefährliche Schädlinge: Die feinen Brennhaare der Raupe des Eichenprozessionsspinners enthalten ein Gift. Foto: LeeleeUusikuu, Pixabay

Die Stadt Lohne warnt vor dem Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner. Die Wärme liebende Schmetterlingsart breitet sich in den letzten Jahren begünstigt durch den Klimawandel auch in Lohne aus. In der vergangenen Woche hat es vier Fälle gegeben – vor allem im Hopener Wald. Die feinen Brennhaare der Raupe des Eichenprozessionsspinners enthalten ein Gift, das beim Menschen zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen kann.

Die Stadt Lohne bittet daher die Bürger, die einen Befall an Bäumen und Sträuchern sehen, sich im Rathaus unter Telefon 04442 886-0 oder online zu melden.

Neben Hautirritationen wie starkem Juckreiz und Pusteln können Atembeschwerden und Augenreizungen die Folge eines Kontakts mit den Brennhaaren sein. Die Beschwerden werden in der Regel mit jedem weiteren Kontakt stärker.

Der Bauhof der Stadt Lohne kümmert sich um Bäume im öffentlichen Raum. Für Bäume auf Privatgrundstücken sind die Eigentümer verantwortlich. Die Stadt Lohne weist darauf hin, die Nester nicht selber zu entfernen, sondern eine Spezialfirma hinzuziehen. Auskunft über Adressen erteilt die Stadt Lohne. Außerdem erfolgt eine Mitteilung an das Gesundheitsamt des Landkreises Vechta.