Ideenkarte sammelt Anregungen zum Klimaschutz in Lohne

Veröffentlicht am: 22.09.2020
Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzkonzept startet

Ideenkarte zum Klimaschutzkonzept in LohneFreuen sich auf viele Ideen zum Klimaschutz in Lohne: Die Klimaschutzmanagerin Sandra Mezger (links) und Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer (rechts).

Der Schutz des weltweisen Klimas beginnt im Kleinen. Welche Maßnahmen die Stadt Lohne ergreifen kann, um die globale Erwärmung zu stoppen, wird künftig in einem Klimaschutzkonzept festgeschrieben sein. An der Erstellung sollen die Bürger mitwirken. Ab Mittwoch (23. September) haben die Lohner bis zum 31. Oktober Zeit, ihre Ideen zum Klimaschutz in eine interaktive Ideenkarte einzutragen. Die Karte ist erreichbar im Internet unter ideenkarte.lohne.de.

Zuständig für die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Lohne ist die Klimaschutzmanagerin Sandra Mezger. „Die aktive Einbindung aller Beteiligten nimmt während der Konzepterstellung einen besonders hohen Stellenwert ein“, betont sie. Daher plant Mezger in den kommenden Wochen drei Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen.

Am 1. Oktober sind um 18.30 Uhr alle Sanierer und Bauherren in den Ratssaal eingeladen, um sich vom Bau-Ingenieur Frank Seidlitz über die aktuellen Fördermöglichkeiten für Neu- und Umbauten informieren zu lassen. Am 22. Oktober werden alle Hausmeister der städtischen Immobilien zum Thema Energiemanagement geschult.

Am 4. November plant die Klimaschutzmanagerin eine große Auftaktveranstaltung mit einer Ideenwerkstatt ab 18.30 Uhr im Lohneum. Bei diesem Treffen werden dann unter anderem die Anregungen aus der interaktiven Ideenkarte diskutiert.

Gerne hätte die Klimaschutzmanagerin weitere Veranstaltungen organisiert, an der sich Bürger beteiligen können. „Nach den coronabedingten Einschränkungen haben wir mit der Ideenkarte eine digitale Möglichkeit geschaffen, mit der möglichst viele Personen von zu Hause aus am Klimaschutzkonzept mitwirken können“, sagt Sandra Mezger.

Die Klimaschutzmanagerin lädt interessierte Bürger, Unternehmen, Schulen und andere Akteure ein, Vorschläge für ein klimafreundliches Lohne über die interaktive Karte einzureichen. Dazu zählen beispielsweise Anregungen zu umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten, der Einsatz erneuerbarer Energien, klimafreundliches Bauen oder auch allgemeine Vorschläge für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Wie geht es weiter?

Letztendlich wird ein internes Gremium entscheiden, aus welchen Ideen Projekte entwickelt werden beziehungsweise welche realisierbar sind. „Im Anschluss sollen diese Projekte auch zeitnah angepackt werden“, erklärt Sandra Mezger.

Im weiteren Entstehungsprozess werden innerhalb der Verwaltung Workshops stattfinden sowie im Arbeitskreis Klimaschutz. Einen Zeitraum hat man sich im Rathaus für die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ebenfalls gesetzt, wie Sandra Mezger berichtet: Geplant ist es, das Konzept bis zum 30. Juli 2021 abgeschlossen zu haben.

 

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