Komitees sollen Kontakte zu Lohne Partnerstädte pflegen

Veröffentlicht am: 06.01.2017
Autor: Christian Tombrägel
Austausch mit Freunden in Miedzylesie und Rixheim
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Werben für Engagement für die Städtepartnerschaften: Paul Sandmann (links) ist Beauftragter für den Kontakt nach Miedzylesie, Norbert Hinzke (Mitte) ist Beauftragter für Rixheim und Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer (rechts). Foto: Christian Tombrägel, Stadt Lohne

Paul Sandmann und Norbert Hinzke kümmern sich um die Beziehungen der Stadt Lohne zu ihren Partnerstädten Miedzylesie (Polen) und Rixheim (Frankreich). Um die Beziehungen zu den beiden Orten zu verdichten, sollen nun Partnerschaftskomitees gebildet werden. Wer Interesse hat, an diesen Gremien ehrenamtlich mitzuarbeiten, kann sich bis zum 30. Januar (Montag) im Rathaus melden.

„Vor allem die persönlichen Beziehungen prägen die Partnerschaft zu beiden Städten“, erklärt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. Daran haben viele Vereine und Institutionen in den vergangenen Jahren mitgewirkt. Und diese Arbeit soll nun auf eine breite Basis gestellt werden.

Im November hatte der Rat Paul Sandmann und Norbert Hinzke zu den beiden Partnerschaftsbeauftragten gewählt. Beide sollen künftig den jeweiligen Komitees für Miedzylesie und Rixheim vorstehen und deren Arbeit koordinieren. „Vor allem diejenigen, die bereits Kontakte in unsere Partnerstädte geknüpft haben, sind herzlich eingeladen, in den Gremien mitzuwirken“, so Bürgermeister Gerdesmeyer. Die Arbeitsgruppen sollen sich im Februar erstmals treffen.

Seit fast 30 Jahren pflegen die Städte Lohne und Rixheim eine enge Partnerschaft. So treffen sich seit einigen Jahren die Räte beider Städte zum Austausch über kommunalpolitische Themen. Regelmäßiger Schüleraustausch, gemeinsame Konzerte von Musikgruppen sowie viele persönliche Freundschaften sind in den vergangenen drei Jahrzehnten entstanden.

Mit Miedzylesie in Polen ist  die Stadt Lohne seit 1952 verbunden. Zunächst entstand mit dem Ort, der vor dem Zweiten Weltkrieg Mittelwalde hieß, eine Patenschaft. Viele Vertriebene aus dem schlesischen Ort fanden nach dem Krieg eine neue Heimat in Lohne. Aus der Patenschaft wurde 2010 eine Partnerschaft. Auch zwischen Miedzylesie und Lohne gibt es einen regen Austausch von Schülergruppen und Vereinen.