Lohne im Lichterglanz

Veröffentlicht am: 28.11.2023
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Erstmals erstrahlt die gesamte neue Weihnachtsbeleuchtung

Lohne strahlt – und das in diesem Jahr das erste Mal in vollem neuem Glanz. Fast 260.000 Euro hatte die Stadt mithilfe europäischer Fördermittel in den vergangenen Jahren in die Erneuerung ihrer Weihnachtsbeleuchtung investiert, aufgrund der Energienotlage im vergangenen Winter aber nur einen Teil aufhängen können.

Das ist in diesem Jahr anders. Und so findet denn auch Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet: „Ein Besuch der Innenstadt lohnt sich alleine schon wegen unserer wunderschönen Weihnachtsbeleuchtung!“ Mit dieser Meinung ist sie offensichtlich nicht alleine: Denn gerade zu Zeiten des harten Weihnachts-Corona-Lockdowns spazierten viele Lohnerinnen und Lohner durch ihr Zentrum, um den ersten Teil der neuen Beleuchtung zu bewundern und zu fotografieren. Und so zählte vor allem das Haus Uptmoor zu einem der beliebtesten Motive der Stadt in den Sozialen Netzwerken.

Dieses Jahr erwartet die Bürgerinnen und Bürger nun der volle Lichterglanz. Dazu zählen 

  • die Adventskränze an den Laternenmasten an allen Plätzen der Innenstadt,
  • die Sternmotive entlang der Straßenzüge,
  • zahlreiche Einzelsterne in Bäumen,
  • die neuen üppigen Grüngirlanden in der Fußgängerzone
  • neue Straßenüberspannungen in den umliegenden Straßenzügen,
  • die Bodeneinbaustrahler zur Beleuchtung des Hauses Uptmoor,
  • die Bodenprojektoren mit den Sternmotiven entlang der oberen Marktstraße sowie
  • die neuen Lichterketten in den beiden großen Weihnachtsbäumen am Marktplatz und in der Tanne auf dem Weihnachtsmarkt am Pierre-Braun-Platz.

Geblieben aus den vergangenen Jahren sind die großen Herrnhuther Sterne, die seit jeher die Lohner Weihnachtsbeleuchtung kennzeichnen. Der neue Lichterglanz – er sorgt nicht nur für die passende Atmosphäre vor den Feiertagen, er senkt zudem den Stromverbrauch erheblich. Denn in den alten, mittlerweile ausgemusterten Weihnachtsmotiven steckten so genannten Allgebrauchslampen – im Gegensatz zur neuen LED-Technik wahre Stromfresser. Die alten Leuchtmittel wurden inzwischen auch aus den Lichterketten verbannt, die die Stadt weiter für das Schmücken der großen Bäume nutzt. Sie sind nun mit energiesparenden LEDs ausgerüstet. Statt wie früher mit 6800 Kilowattstunden rechnet die Stadt deshalb mit einem deutlich niedrigeren Verbrauch von rund 2600 Kilowattstunden für die gesamte Weihnachtszeit.

Kostengünstiger ist es für Lohne aber nicht nur beim Verbrauch, auch bei der Anschaffung konnte im Stadtsäckel viel Geld gespart werden. Denn finanziert wurden die Neuanschaffungen über das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“, das das Land Niedersachsen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie in den Innenstädten aufgelegt hatte. Gespeist wurde es aus der EU-Aufbauhilfe „REACT EU“. Von den knapp 260.000 Euro an Kosten verblieben für die Stadt so nur etwa 45.000 Euro – der Rest, mehr als 80%, wurden von Brüssel übernommen.